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Von Montag, 19.08. bis Freitag, 06.09.2019 macht die Praxis Sommerurlaub.

Unsere Vertretung übernehmen:

Vom 19.08.-23.08.2019 Praxis Dr. Tilmar Arsava, Münchener Str. 45, Tel.: 927 86 90

Sowie über den gesamten Zeitraum:

Dr. Thomas Mahler, Schützenstr. 18, Tel.: 92030 sowie

Hausärzte Obere Stadt, Obere Stadt 74, Tel.: 40401.

In Notfällen erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117.

Ab Montag, 09.09. 2019 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

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Sanfte Krampfaderentferung

Krampfadern sind zumeist für den Betroffenen ein kosmetisches Problem, stellen jedoch auch ein medizinisches dar.

Neben den typischen Beschwerden wie schwere Beine, Wasseransammlungen in den Beinen, Druckgefühl, Dunkelverfärbung der Haut und Ekzemen, können Krampfadern auch zu Thrombosen und schweren Durchblutungsstörungen bis hin zu offenen Beinen führen.

Wir bieten zur Entfernung von Krampfadern die natürliche und biologisch wirksame Kochsalzmethode an, die ursprünglich auf Prof. Paul Linser zurückzuführen ist. Dr. Matthias Struve hat diese Methode bei Dr. Berndt Rieger erlernt, der diese verbessert und erweitert hat.

Durch das Einspritzen von 10-20%iger Kochsalzlösung direkt in die krankhaft veränderte Vene wird eine erwünschte ödematöse Aufquellung der Innenschicht der Venenwand mit anschließender Verklebung dieser erzielt. So verschließt sich die Vene und wird anschließend vom Körper von speziellen Immunzellen innerhalb einiger Wochen bis maximal 6 Monate abgebaut. Die behandelte kranke Vene kann sich zunächst derb und verhärtet anfühlen, was ganz normal ist. Gesunde Venen werden durch diese Methode bei sorgfältiger Anwendung nicht geschädigt.

Diese Methode der Venenentfernung benötigt keine Narkose, weil keine Operation nötig ist. Sie eignet sich für nahezu alle symptomatischen Verlaufsformen der Krampfadern bis zur rein kosmetischen Behandlung von störenden Besenreisern. Auch für schmerzempfindliche Patienten eignet sich grundsätzlich diese Methode, es bedarf keiner Betäubungsmittel und sie kann auch bei älteren und alten Menschen durchgeführt werden. Ob im individuellen Fall eine Kontraindikation vorliegt muss in einem Beratungsgespräch vorab geklärt werden. Im Wesentlichen sind das Patienten mit schweren Nierenerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen, die die Gefäße betreffen.

Ablauf:

  1. Termin: Untersuchung und Beratung, ein orientierender Gefäßultraschall der Venen dient der Lokalisation des optimalen Ortes der Injektion und der Festlegung der individuellen Kochsalzkonzentration (nie über 20 %), Klärung der offenen Fragen.
  1. Termin: Die geeignete Vene zur Kochsalzeinspritzung wird lokalisiert und in individueller Konzentration und Menge eingespritzt. Sie spüren dabei ein leichtes Druckgefühl bis Krampfen in der entsprechenden Vene ca. 30 Sekunden bis 1 Minute lang. Dabei können Sie für ein paar Sekunden ein Wärmegefühl wahrnehmen. Das ist gut tolerierbar und gut verträglich. Durch spezielle Lagerung des behandelten Beines wird die Kochsalzlösung in den krankhaft veränderten Venen verteilt. Ziel ist es, möglichst mit einer Behandlung alle Venen an einem Bein zu behandeln. Je nach Ausdehnung der Krampfadern können auch mehrere Sitzungen notwendig werden. Nach 2-3 Monaten erfolgt bei Bedarf eine Nachbehandlung bzw. es erfolgt die Behandlung des 2. Beins.

Privatkassen (ggf. abhängig von Ihrem individuellen Tarif) übernehmen i.d.R.  anstandslos die Kosten, abgerechnet wird nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) mit dem üblichen Schwellenwert (Faktor 2,3). (Erstbehandlung ca. 365€, Nachbehandlung ca. 160€)

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Deutschland hat Rücken! 

„Rückenschmerzen“ bilden die zweithäufigste Einzel-Diagnose für Krankschreibungen  pro Jahr. Jeder siebte Arbeitnehmer leidet bereits drei Monate oder länger unter Schmerzen im Rücken. Seit 2007 stieg die Zahl der stationären Behandlungen von Rückenschmerzen um 80 Prozent und erreichte 2016 mit 220.000 Krankenhausfällen einen neuen Höchststand…

Warum ist das so? Es hat durchaus einen Sinn, dass sich die Gelenke des menschlichen Körpers „natürlicherweise“ in alle Richtungen bewegen lassen – und es hat eine Konsequenz, wenn sie in unserem zivilisierten Alltag kaum Gelegenheit dazu bekommen. Wir nutzen unsere genetisch eingebauten Bewegungsmöglichkeiten nur zu 15 bis 20 Prozent.

Die sehr erfolgreiche manuelle Schmerztherapie, die auch bei anderen Schmerzsyndromen (an den Gelenken) sehr gut wirkt, wurde von Roland Liebscher-Bracht und Dr. med. Petra Bracht entwickelt wurde und in den letzten 25 Jahre stetig weiterentwickelt und fußt auf der Feststellung, dass 90% aller Schmerzen des Bewegungssystems aufgrund von muskulär-faszialen Ungleichgewichten entstehen.

Das bedeutet im Wesentlichen, dass unsere Muskeln verkürzt und mit der Muskelhülle – der Faszie – verklebt sind.

Hier wirkt die Therapie natürlich und ursächlich mittels Osteopressur und „Faszien-Engpassdehnungen“ . Die Therapie wirkt auch, wenn Schädigungen bereits eingetreten sind.

Dr. Struve hat im letzten Jahr eine entsprechende schmerztherapeutische Ausbildung absolviert und bietet nun neu Schmerzbehandlungen nach Liebscher und Bracht an.

Private Krankenkassen zahlen diese zeitintensive Behandlung (ca. 45-60 Min. pro Sitzung) in aller Regel, für Selbstzahler/innen enstehen Kosten von 195€ für die Erstbehandlung und 145€ für Folgebehandlungen.

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NEU: Messung des Knöchel-Arm-Index (ABI-Messung)

Zahlreiche Studien belegen einen Zusammenhang zwischen der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) und einem deutlich erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Patienten mit PAVK haben eine dramatisch verkürzte Lebenserwartung. Dennoch ist die PAVK bislang unterdiagnostiziert – und damit auch untertherapiert, weil nur ein Drittel der betroffenen Patienten identifiziert wird.  Mit der Bestimmung des Knöchel-Arm-Index (ABI, „ankle brachial index“) kann die PAVK als aussagekräftiger Marker für die generalisierte Atherosklerose einfach und zuverlässig diagnostiziert werden, auch wenn sie noch keine Beschwerden verursacht.

Ber der ABI-Messung erfolgt, indem durch vier oszillometrische Sensoren an Armen und Beinen zeitgleich der Blutdruck präzise und zuverlässig ermittelt wird. Der Ablauf dieser Messung an allen vier Gliedmaßen ist vergleichbar mit der klassischen Blutdruckmessung am Oberarm. Nach der Messung werden die Werte an einen PC weitergeleitet und automatisch der linke und rechte ABI berechnet.

Wir bieten diese Leistung als sehr sinnvolle zusätzliche Vorsorgeuntersuchung an.

Kosten gemäß GOÄ: 16,-€ (wird derzeit leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt)

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Ab 01.01.2018 Praxisgemeinschaft: Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin Gabriele Ederer im Team! 🙂

 

Frau Ederer ist seit 5 Jahren in Weilheim niedergelassen mit dem Schwerpunkt Diagnostik und vorwiegend komplementäre, naturheilkundliche Therapie von chronischen und akuten Erkrankungen und Schmerzen am Bewegungsapparat, auch nach Operationen und neurologischen Erkrankungen. Vorher arbeitete sie 6 Jahre als Oberärztin in einer orthopädischen Klinik ebenfalls überwiegend mit Schmerzpatienten.

 

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Jede Oma zählt!

 

Am Wahlsonntag sind wir in Berlin 42,195 für Afrikas „Omas“ gelaufen – wir sind gesund ins Ziel gekommen und über 1.500 EUR konnten wir mitnehmen – gut 35 € pro Kilometer! 🙂 Das HelpAge-Projekt konnte insgesamt über 80.000€ erLAUFEN – sogar ein Top-Läufer, der einen hervorragenden 15. Platz beim Berlin-Marathon, bei dem über 43.000 Läuferinnen und Läufer an den Start gingen, war dabei! DANKE an alle Spenderinnen und Spender – unser Muskelkater hat sich gelohnt! Es muss für die Gesundheit sicher nicht ein Marathon sein und „helfen“ fängt immer im Kleinen an – lassen Sie uns gemeinsam an beides möglichst oft denken – und vor allem: handeln! 🙂

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