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Hausärztliche Versorgung

Sie dürfen bei uns alle hausarztüblichen Leistungen erwarten. Wir bieten u.a. an:

  • Ruhe EKG
  • Sonografie
  • Lungenfunktionsdiagnostik
  • Hautkrebsscreening
  • Jugendschutzuntersuchungen
  • Psychosomatische Grundversorgung
  • Differenzierte individuelle Impfberatung, Impftiterbestimmungen, Impfungen, ergänzende Immunstabilisierungen (Paracelsus-Grippe-„Impfung“)
  • Naturheilkundliche Infusionstherapien, Schmerzinfusionen
  • Eigenblutbehandlungen

Akupunktur

Ich arbeite seit über 12 Jahren mit der sehr wirksamen Chinesischen Körperakupunktur.

Durch das Setzen von feinen Nadeln an definierten Akupunkturpunkten wird der freie Energiefluss (Qi & Xue) im Leitbahnsystem (Meridiane) wieder hergestellt. Durch die Wiederherstellung des freien Energieflusses in der entsprechenden Leitbahn können Schmerzen unmittelbar reduziert oder gar aufgehoben werden. Durch Wiederholen der Akupunktur (in der Regel 2x/Woche) wird dieser Zustand der Verbesserung immer stärker spürbar und hält immer länger an. Meistens ist das nach der 5.-6. Akupunktur der Fall. Je akuter der Krankheitszustand ist, desto weniger Behandlungen sind notwendig. Je länger (chronischer) ein Krankheitsprozess besteht, desto eher ist mit einer längeren Behandlungszeit zu rechnen. Durchschnittlich werden 10-15 Akupunktursitzungen durchgeführt.

Generell ist die Akupunktur bei allen Formen der Schmerzen einsetzbar, sowie bei Allergien, Magen-Darm Beschwerden, Asthma, Hormonbeschwerden wie Regelstörungen und Wechseljahresbeschwerden, Schlafstörungen und einer Vielzahl anderer funktioneller Leiden.

Bei uns wird aufgrund sehr guter Erfahrungswerte die Akupunktur hauptsächlich eingesetzt bei:

Gelenkschmerzen aller Art wie z.B.
Kniegelenksarthrose, Hüftgelenksarthrose, Schultergelenksarthrose

Wirbelsäulenschmerzen; akut und chronisch
(HWS-Syndrom, BWS-Syndrom, LWS-Syndrom, Bandscheibenvorfälle, Degenerative Wirbelsäulenveränderungen u.a.)

Kopfschmerzen und Migräne.

Die Gesetzlichen Krankenkassen zahlen eine Akupunkturserie von bis zu 10 Behandlungen innerhalb eines Jahres bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule sowie chronischen Schmerzen eines oder beider Kniegelenke durch Gonarthrose. Bei anderen Indikationen rechnen wir die Leistung gemäß GOÄ privatärztlich ab.

Die Akupunktur wird bei uns sehr häufig mit einer Anthroposophischen Spritzenkur kombiniert. Dabei kommen homöopathische Substanzen zum Einsatz. Diese Substanzen werden an das jeweilige Gelenk (nicht in das Gelenk) gespritzt. Dies verstärkt und beschleunigt die Wirkung der Akupunktur deutlich.

Eine parallel oder nach der Akupunkturserie durchgeführte physiotherapeutische (krankengymnastische) Behandlung ist bei Gelenkbeschwerden meistens sehr sinnvoll.

Ebenso kann ergänzend zur Akupunktur im integralen Sinne eine Ernährungsumstellung sehr sinnvoll sein (siehe dort) sowie bestimmte sportliche Aktivitäten oder bestimmte Bewegungsformen wie Qi Gong und Tai Chi. – abgestimmt je nach Beschwerdebild.

Zusätzlich – je nach Grad der Erkrankung – setze ich anstelle der üblichen Schmerzmittel orale Substanzen aus der Naturheilkunde und/oder auch der Orthomolekularmedizin ein.

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Schmerzbehandlung nach Liebscher & Bracht

Schmerzen sind zunächst ein (sehr sinnvolles) „Alarmsignal“ des Gehirns, um den Körper vor Arthrose, Bandscheibenvorfällen und anderen Schädigungen zu schützen. Da das Gehirn jede Schmerzerinnerung an bestimmten Stellen im Körper „abspeichert“, folgt häufig ein Kreislauf aus Schonhaltung, Fehlhaltung und der sich irgendwann auch seelisch manifestierenden – Schmerzerinnerung. Und überall dort, wo Schmerzen nicht ausreichend wahrgenommen, richtig gedeutet und deren Ursache behandelt und geheilt werden, treten sie immer stärker und immer öfter auf. Wenn sich Fehlspannungen entwickeln, entstehen sogenannte „Engpässe“. Wo Engpässe sind, wird Gewebe nicht mehr richtig durchblutet und ernährt. Dadurch werden entstandene Abfallprodukte nicht mehr ausreichend entsorgt und das Gewebe „übersäuert“. Daraus kann sich dann Kalk entwickeln. Wenn Kalk und Engpass zusammenkommen, wird die Flexibilität immer weiter eingeschränkt. Ein Teufelskreis hat begonnen.

Hier wirkt die sehr erfolgreiche Therapie, die von Roland Liebscher-Bracht und Dr. med. Petra Bracht entwickelt wurde, natürlich und ursächlich mittels Osteopressur und „Faszien-Engpassdehnungen“ entgegen. Die Therapie wirkt auch, wenn Schädigungen bereits eingetreten sind.

So läuft die Behandlung ab:

Beim ersten Termin erfolgt eine genaue Anamnese Ihrer „Schmerzgeschichte“. Diesem besonders wichtigen Punkt räumen wir viel Zeit ein, was im „normalen“ Praxisalltag so oft nicht möglich ist. Zudem erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Die Schmerzpunkte werden genau definiert und die möglichen Ursachen erklärt.

Mittels Osteopressur werden dann die „Schmerzpunkte“ an Ihren Knochen behandelt und eine Behandlungsintensität wird festgelegt. So werden hohe Spannungen an den Muskeln normalisiert. Ist dies die Ursache bzw. ein gewichtiger Teil dessen, nehmen Ihre Schmerzen bereits in/ nach der ersten Sitzung deutlich ab. Anschließend erlernen Sie spezielle Übungen („Engpassdehnungen“) sowie Faszien-Rollmassage-Abläufe, die Sie zur Festigung des Therapieerfolges auch zu Hause regelmäßig durchführen sollen.

Der erste Behandlungstermin ist besonders wegweisend, weil sich hier zeigt, ob Sie zu den etwa 90% der Patienten gehören, die mit der Liebscher & Bracht – Therapie erfolgreich behandelt werden können.

Bei den nächsten Terminen wird genau besprochen wie sich die Behandlung in welcher Form auf die Intensität und die Lokalität Ihrer Schmerzen auswirkt und dementsprechend wird weiter behandelt.

Eine abgeschlossene Therapie dauert durchschnittlich 3 Sitzungen und dauert jeweils etwa 45 – 60 Minuten. Daher ist eine gesonderte Terminierung, häufig außerhalb der „normalen Sprechstunde“ erforderlich.

Die Liebscher & Bracht – Schmerztherapie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abgerechnet. Die private Krankenversicherung trägt die Kosten i.d.R. in der Gesamthöhe oder anteilig (PostB-KV u.a.). Die Kosten für den ersten Behandlungstag betragen 195 € und für die weiteren Termine 145,-€.

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Anthroposophische Medizin

Ich setze die Anthroposophische Medizin als einen Bestandteil unserer Integralen Medizin und als Erweiterung der überwiegend zur Schmerztherapie eingesetzten Akupunktur ein – oft in Form von Injektionen, Infusionen, Tinkturen und Globuli.

Der Begriff „Anthroposophie“ setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern „anthropos“, der Mensch, und „sophia“, die Weisheit. Damit steht der sich selbst erkennende Mensch auch in der Medizin im Mittelpunkt.

Der Mensch ist mehr als sein Körper. Und auch mehr als die Summe seiner Krankheitssymptome. Erst das Zusammenspiel von körperlichen, seelischen und geistigen Charakteristika macht die Individualität des Menschen aus – auch im Krankheitsfall. Diese Perspektive liegt der Anthroposophischen Medizin zugrunde. Dabei ist die Anthroposophische Medizin keine „Alternativmedizin“, sie will die konventionelle Medizin nicht ersetzen – sie soll vielmehr ganz bewusst erweitert werden. So können in der anthroposophischen Diagnostik und Therapie alle Bestandteile der Schulmedizin eingesetzt werden. Die Anthroposophische Medizin berücksichtigt in Diagnose und Behandlung nicht nur die messbaren Befunde des erkrankten Menschen, sondern auch sein allgemeines Befinden und seine individuelle Lebenssituation.

Sie geht davon aus, dass Krankheiten keine zufällig auftretenden Fehlfunktionen sind. Vielmehr werden Krankheiten als Prozesse angesehen, die als körperliche oder seelische Störung oder Veränderung auftreten, wenn die Wechselbeziehungen zwischen Körper, Geist und Seele eines Menschen nicht mehr harmonisch ineinander greifen. Krankheiten können deswegen nie pauschal beurteilt oder therapiert werden.

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NATÜRLICHE HORMONTHERAPIE

Die ‘naturidentischen’ Hormone wie sie auch genannt werden, sind natürlichen Ursprungs und werden aus dem Diosgenin der Yamswurzel und aus Extrakten der Sojabohne hergestellt. Der entscheidende Unterschied zur herkömmlichen Hormontherapie ist, dass es sich nicht um eine künstliche Hormontherapie handelt, sondern um die Substitution eines naturidentischen Hormons, meist in Form einer Creme.

Ob das bei Ihnen notwendig ist, lässt sich an Hand eines Hormontests (Speicheltest) entscheiden. Risiken sind bis heute nicht bekannt.

Indikationen zur Bestimmung Ihrer Hormone können sein:

  • Typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Wassereinlagerungen, depressive Verstimmungen, Gereiztheit u.a.
  • Migräne die mit bewährten Methoden wie der Akupunktur nicht ausreichend behandelt ist
  • Prämenstruelles Sydrom (PMS)
  • Bluthochdruck mit Eintritt der Wechsejahre

Grundsätzlich halte ich die natürliche Hormontherapie nur dann für sinnvoll, wenn die Beschwerden über das normale Maß hinausgehen bzw als sehr belastend und störend empfunden werden. Nicht jede Frau, die sich in den Wechseljahren befindet, braucht eine natürliche Hormonbehandlung. Bei weniger stark ausgeprägten Beschwerden reichen oft auch rein homöopathische oder phytotherapeutische (pflanzliche) Medikamente.

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KINESIOLOGISCHES TAPING

Im Gegensatz zum bekannten klassischen Tapen mit unelastischem Material, bei welchem in der Regel Gelenke stabilisiert oder ruhig gestellt werden, folgen die elastischen kinesiologischen Tapes Muskeln oder Nerven und schränken dabei die Bewegungsfreiheit nicht ein. Durch das elastische Tape wird die Haut bei der natürlichen Bewegung sanft geliftet und massiert. Durch Reizung der Hautsensoren nimmt das Tape Einfluss auf die Muskelfunktionen, die Gelenke, das Blut- und Lymphsystem. Die körpereigenen Heilungsprozesse werden gefördert, Entzündungen klingen schneller ab, der Druck lässt nach und damit auch der Schmerz, meist schon kurz nach dem Tapen.

Das Kinesio-Tape ist vielseitig einsetzbar und wirkt einer Vielzahl von Beschwerden entgegen: Knie-, Sprung- und Schultergelenksverletzungen, Verspannungen im Rücken und Nacken, Sehnenscheidentzündungen, auch Tennis- und Golferarme lassen sich gut behandeln. Vorbeugend können Tapes auch bei Sportlern – zum Beispiel im Marathontraining zur Verringerung der Gefahr von Wadenkrämpfen- geklebt werden.

Wir verwenden hochwertige Materialen, die mehrere Tage (ca. 5 – 10 Tage, je nach Beanspruchung) getragen werden können. Die Tapes werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Wir rechnen diese Leistung nach GOÄ privat ab. (je Körperregion 13,41€)

… Was bedeuten eigentlich die Farben der unterschiedlichen Tapes? Vorweg: Die Beschaffenheit von Tapes (gleicher Marke) mit unterschiedlichen Farben ist gleich. Dennoch haben Farben Einfluss auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden. Die Auswahl der Farben beruht auf einer der ältesten Behandlungsmethoden – der Farbtherapie. Die Hauptfarben sind rot und blau. Rote Farben (auch pink) wirken anregend, Energie- und Durchblutungssteigernd, blaue eher schmerzlindernd, beruhigend, entzündungshemmend. „Farbmuffel“ können jedoch auch mit z.B. Beigefarbenen Tapes erfolgreich behandelt werden. 😉

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Differenzierte qualitätsgesicherte Misteltherapie

Die Anwendung von Mistelextrakten gegen Krebs stammt ursprünglich aus der Anthroposophischen Medizin.

Trotz langjähriger Forschung steht noch nicht eindeutig fest, dass die verfügbaren Präparate das Tumorwachstum stoppen oder vor Rückfällen schützen. Es gibt aber eindeutige Hinweise darauf, dass sich Patienten mit einer Misteltherapie allgemein besser fühlen und ihre Lebensqualität insbesondere während einer Chemotherapie weniger leidet.

Warum bezeichne ich die Therapie als „differenziert ?“ Weil wir vor jeder Misteltherapie einen sog. Misteldifferenzierungstest vornehmen. Dazu arbeite ich mit dem Labor Dr. Richard Wagner zusammen. Hier wird an Hand eines Bluttests immunologisch getestet, welche Mistelart beim Patienten das Immunsystem entsprechend stimuliert. „Qualitätsgesichert“ bezeichne ich die MT deswegen, da wir regelmäßig Blutanalysen vornehmen, um die Qualität der MT anhand von immunlogischen Tests zu kontrollieren. Hier wird geprüft, ob genug immunkompetente Zellen zur Abwehr von Krebszellen da sind und ob diese auch qualitativ hochwertig arbeiten.

Wirkprinzipien Misteltherapie

In meinem Behandlungsansatz gehe ich von folgenden Wirkprinzipien der Misteltherapie aus:

Wirkung auf das Immunsystem: Spezielle Immunzellen (T-Zellen, B-Zellen, Zytokine, Granulozyten, Monozyten, Makrophagen und sogenannte Killerzellen) werden durch die MT stimuliert, sowohl quantitativ, was die Anzahl der jeweiligen Immunzellen angeht als auch qualitativ, was die funktionelle Abwehrleistung betrifft.

Wirkung auf die Tumorzelle: Mistelinhaltsstoffe wie die sog. Mistellektine und Viscotoxine fördern den Zelltod der Tumorzelle, ausgelöst im Sinne einer vermehrten Apoptose (= programmierter Zelltod) von Tumorzellen und im Auftreten einer Tumorzellnekrose.

Wirkung auf die Erbsubstanz: Die Wirkung auf die Erbsubstanz besteht in einer Stabilisierung der DNA, die sehr wichtig ist, da durch die Chemotherapie und Bestrahlungstherapie die DNA beschädigt wird und weitere Tumorerkrankungen dadurch ausgelöst werden können.

Wirkung auf die Psyche: Die psychogene Wirkung wird u.a. durch die vermehrte Ausschüttung von Beta-Endorphinen ausgelöst und führt oft dazu, dass sich Krebspatienten unter einer Misteltherapie deutlich besser fühlen als vor der MT.

 Meine Beobachtungen nach ca. 12 Jahren Misteltherapieerfahrung als Arzt und Mensch sind:

Bei JEDEM Krebspatienten sind die entsprechenden immunkompetenten Abwehrzellen nicht in ausreichender Menge und Qualität vorhanden (Bluttest: Eosinophiler Funktionstest; EFT und Lymphaktivtest; L)

ALLE Patienten sprechen nach einer Misteldifferenzierung und durchgeführten MT schon nach ca. 3-6 Monaten MT mit deutlich verbesserten immunlogischen Testergebnissen an.

Patienten die parallel zur Chemotherapie eine qualifizierte MT durchführen, leiden weniger unter den bekannten Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Appetitmangel, Infektanfälligkeit und Müdigkeitssyndrom im Vergleich zu Patienten die nur eine Chemotherapie durchführen.

INDIKATIONEN MISTELTHERAPIE

Die Mistel ist zur begleitenden Therapie aller soliden Tumore geeignet wie zum Beispiel der Brustkrebs, der Prostatakrebs, der Darmkrebs und das maligne Melanom sowie die Basaliome.

Da die Misteltherapie das Wachstum bösartiger Zellen blockieren kann, auf gutartige Zellen aber nicht wirkt ist die Behandlung von gutartigen Tumoren wie Myome ohne Erfolg.

Kontraindikationen:
Tumore aus dem blutbildenden System wie Leukämie
Bösartige inoperable Gehirntumore mit der Tendenz zur Ödembildung
Unbehandelte Thyreoiditis
Aktive Tuberkulose
Fieber über 38° C

Die Behandlung erfolgt privatärztlich nach den Bestimmungen der GOÄ. Gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Misteltherapie, wenn ein Tumor bei einer bereits erfolgten OP nicht vollständig entfernt werden konnte oder inoperabel ist oder bereits Metastasen vorhanden sind.  Wir beraten Sie gern über entstehende Kosten.

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CHECK UP – GESUND SEIN, GESUND BLEIBEN

Herkömmliche Check-ups können Krankheiten im Frühstadium aufdecken. Zum Beispiel erhöhten Blutdruck und erhöhte Blutfettwerte als Risiko für einen Herzinfarkt, erhöhte Leberwerte als Indiz für bereits eingetretene Veränderungen der Leberzellen oder Zuckerverwertungsstörungen im Sinne eines beginnenden Diabetes mellitus. Diese Risiken können wir im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung erkennen und behandeln.

Wir suchen darüber hinaus auch nach Hinweisen, bevor die ersten Schäden auftreten.

Deswegen bieten wir zu den kassenüblichen Vorsorgeleistungen auch ergänzende sinnvolle Leistungen an:

  • Mit der Bestimmung des Knöchel-Arm-Index (ABI, „ankle brachial index“) kann die PAVK (Periphere arterielle Verschlusskrankheit) als aussagekräftiger Marker für die generalisierte Atherosklerose einfach und zuverlässig diagnostiziert werden, auch wenn sie noch nicht symptomatisch ist
  • Wir arbeiten mit Testverfahren, die aufzeigen können, wie Ihre immunologische Krebszellabwehrsituation ist.
  • Vor anstehenden gewünschten Impfungen bieten wir zunächst eine Impftiterbestimmung an die aufzeigt, ob und wie viele Antikörper gegen bestimmte Krankheitserreger vorhanden sind. Damit kann entschieden werden, ob überhaupt eine Impfung notwendig ist
  • Ebenso führen wir verschiedene Vitalstoffanalysen, Darmfloraanalysen u.a.m. durch.

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Ernährungsberatung

Allergien, rheumatische Erkrankungen, Bluthochdruck, Gefäßkrankheiten und bestimmte Hauterkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Die Ursachen für diese Zunahme liegen nicht zuletzt auch in einer Veränderung unserer Ernährungsgewohnheiten.

Dabei sind mir die Erkenntnisse von Prof. Wendt (Das Konzept der Eiweißspeichererkrankungen) eine wichtige Grundlage. Alle o. g. Krankheiten gehören laut Prof. Dr. Lothar Wendt zu den sogenannten Eiweißspeicherkrankheiten und haben ihre Ursache in einer jahrzehntelangen Fehlernährung mit raffinierten Kohlenhydraten, Fabrikfetten und dem Verzehr von zu viel tierischem Eiweiß.

Prof. Wendt hat den Eiweißstoffwechsel im menschlichen Organismus erforscht und gelangte zu der Erkenntnis, dass – entgegen herkömmlicher wissenschaftlicher Meinungen – tierisches Eiweiß durch eine jahrelange Überversorgung im Bindegewebe und an der Basalmembran der Kapillaren krankhaft abgelagert werden kann und so Auslöser für die Entwicklung von diversen Krankheiten ist. Der krankhafte Vorgang der Eiweißspeicherung ist laut Prof. Lothar Wendt reversibel und kann durch Eiweißfasten und einer entsprechenden Ernährungsumstellung zum Teil wieder rückgängig gemacht werden. Sein Sohn, Prof. Thomas Wendt, hat das Lebenswerk seines Vaters erfolgreich weitergeführt und erbrachte seinerseits Beweise für die Richtigkeit der Theorie der Eiweißspeicherung und den daraus entstehenden Krankheiten.

Bisher konnten diese Forschungsergebnisse nicht widerlegt werden. Dennoch findet das Konzept der Eiweißspeicherkrankheiten in der Schulmedizin keine Akzeptanz und seine Erkenntnisse wurden bis heute nicht in die ärztliche Ausbildung übernommen. Den praktischen Nachweis für die Richtigkeit seiner Theorie lieferte auch der Ganzheitsmediziner Dr. M. O. Bruker.

Wie Dr. Bruker als Leiter von verschiedenen biologischen Kliniken in über 60-jähriger praktischer Tätigkeit am Patienten nachweisen konnte, sind Eiweißspeicherkrankheiten mit einer gezielten Ernährungsumstellung sehr gut positiv zu beeinflussen bzw. zum Stillstand zu bringen.

Eine eiweißarme, vitalstoffreiche Ernährung bewirkt in aller Regel schon nach einigen Wochen eine wesentliche Linderung der Schmerzen. Als Einstieg für eine Ernährungsumstellung sind nach einer eingehenden Ernährungsberatung eine Frischkostwoche oder eine Fastenwoche zur Entgiftung sehr gut geeignet.

Wenn es notwendig ist, tiefer in die Ernährungsberatung zu gehen und ich es in der hausärztlichen Beratung nicht bereitstellen kann, vermittele ich eine professionelle Beratung.

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